Da wir heute endlich mal ein wenig Sonne und Strand genießen, vorab aber noch im Dog Rescue helfen wollten, haben wir uns heute den Wecker gestellt und sind direkt nach dem Frühstück dorthin aufgebrochen. Dort angekommen wurden wir freudig mit unseren mitgebrachten Schüsseln begrüßt und auch gleich eingewiesen. Haben die Fellnasen mit Wasser und Futter versorgt und auch sonst nach dem Rechten gesehen, also ob Hunde irgendwelche Verletzungen haben die versorgt werden müssen oder sonstiges. Mit einem süßen kleinen Racker haben wir dann Krankengymnastik gemacht. Da der kleine wohl eine Verletzung an der Wirbelsäule hatte, muss er nun jeden Tag eine halbe Stunde aufgestellt werden, um wieder Muskelkraft in die Beine zu bekommen. Eigenständig konnte er nicht stehen. Für so etwas haben die 16 Angestellten leider keine Zeit, da dort echt viel zu tun ist. Im Anschluss noch etwas mit den Leuten dort gequatschtund dann sind wir wieder los. Da wir ja heute mal an den Strand wollten. Muss ich sagen, dass es irgendwie doch schon wieder später geworden war…Egal wir fanden es toll und haben dann auf dem Rückweg an einem kleinen thailändischen food Market noch ein sensationelles Pat Thai gegessen. Zurück am Bungi war es dann doch schon wieder später Nachmittag, aber wir haben unsere Sachen geschnappt und sind vor an den Strand, wo wir noch ein schönes Stündchen verbracht haben. Davon habe ich aber wohl noch eine halbe Stunde damit verbracht, unseren drei Bungie Hunden gefühlte 100 Zecken aus dem Fell raus zu ziehen. In Wasser mit Spüli kann man sie aber prima ersaufen. Kurz vor Sonnenuntergang haben wir uns dann noch mit zwei Bierchen bewaffnet und einen Strandspaziergang gemacht. Da mein Magen schon wieder schwächelte, wollten wir zum essen nur oben an die Hauptstraße gehen wo gegenüber ein Restaurant lag. Mimi unsere Bungi Fellnasen Dame begleitete uns wie sie das immer macht, noch ein Stück den Weg entlang… Und dann leider auch weiter. Also trauten wir uns nicht über die Straße, die stark befahren ist aus Angst dass Mimi verletzt werden könnte. Etwas ratlos sind wir dann zurück und beschlossen uns auf den Roller zu setzen und los zu fahren und um die nächste Kurve, so dass Mimi denkt wir sind dann mal weg. Gesagt getan und als wir zurück kamen....saß Mimi immer noch da. Kacke! Also einfach weitergefahren und da auch noch viele Roller unterwegs dachten wir sie bemerkt uns nicht. Hat sie aber doch und auf einmal galoppierte sie dann auch noch hinter uns her. Das war's dann! Das Ende vom Lied war, dass ich mit Mimi zurück zum Bungi bin, und Heiko uns aus dem Restaurant Suppen geholt hat. War dann aber auch noch ein schöner Abend auf unserer Terrasse. Morgen geht es dann nach Ko Phangan,aber wir werden sicherlich wieder nach Ko Samui bekommen. Die Ecke hier hat uns echt gut gefallen!
Freitag, 30. Januar 2015
Insel Erkundung
Heute waren wir mit Lisa und Uli verabredet, denn wir wollten ja auch mal sehen, wie die beiden untergebracht sind und uns auch austauschen, wie wird denn jetzt nun die Weiterreise nach Ko Phangan gestalten wollen. Also haben wir erst mal gemütlich ausgeschlafen und danach ein lecker Frühstück auf unserer tollen Terrasse genossen. Gegen 12:00 Uhr haben wir uns dann auf unseren Roller geschwungen und sind Richtung Süd Osten über die Insel gedüst. Wir haben gut 40 Minuten gebraucht, aber so haben wir auch mal die ganzen Hochburgen für den Massentourismus gesehen. Nicht so ganz unser Fall, aber das muss man ja mal gesehen haben. Das Vikasa Resort in dem die beiden abgestiegen sind, ist wirklich sehr schön. Es liegt toll in die Felsen gebaut, hat nette Bungalows, und die Yoga Möglichkeiten scheinen auch klasse zu sein. Wir haben uns erst mal gemeinsam ins Restaurant gesetzt und ne Kleinigkeit gegessen, es war ja schon wieder nach zwölf und essen kann und muss man hier ja irgendwie immer. Nach einem anschließenden Rundgang durch die Anlage und ein wenig Fotos anschauen, war es dann für den Strand schon wieder zu spät. Es ist wie verhext, wir kommen kaum an den Strand bisher, aber das macht nichts weiter, wir haben trotzdem jede Menge Spaß und im Urlaub kann Alles muss aber Nix. Gegen 16:00 Uhr sind wir dann wieder aufgebrochen Richtung unserem Bungalow, da wir unterwegs noch Plastikschüsseln besorgen und diese am nächsten Tag mit ins Tierheim bringen wollten. Das war gar nicht so einfach wie wir uns das vorgestellt haben. Wir sind zig Buden abgefahren, haben nachgefragt, haben wieder umgedreht sind wieder vor und zurück gefahren und ganz am Ende sind wir dann doch endlich fündig geworden. So haben wir zehn Plastikschüsseln besorgt und sind dann zurück in den Nordwesten der Insel. Noch ein wenig rummgeflezt und dann aber wieder los zum Essen. Da es Tina immer noch nicht wirklich gut geht, konnte ich sie zu einer vernünftigen Gemüsesuppe überreden. Danach zurück in unser Domizil, wo wir die herrliche Terrasse bei Bierchen und Blog schreiben genossen haben, bis es völlig geschafft ins Bett ging.
Donnerstag, 29. Januar 2015
Fellnasen Ahoi
Mittwoch, 28. Januar 2015
Ankunft auf Ko Samui
Um 7:00 raus aus den Federn, da es ja um 11:00 schon Richtung Ko Samui gehen sollte. Am Flughafen noch ein kleines Frühstück eingenommen und schon ging's los gen Süden - endlich an's Meer!
Gegen 12:00 gelandet und durch den kleinen hübschen Flughafen kam sofort Urlaubsstimmung auf. Doch hier trennten sich nun die Wege der 4 Bangkok Erkunder, da Lisa und Uli - wie derzeit noch vermutet ganz in unserer Nähe - ihr Yoga Retreat Resort beziehen wollten.
Glücklicherweise hatten unsere Gastgeber ein großes Schild mit Tinas Namen drauf, denn irgendwie hatten wir an alles gedacht, aber von der Unterkunft hatten wir so gar nix am Start :)
Daniela und Marcus waren uns sofort sehr sympathisch. Die beiden kommen seit 20 Jahren auf die Insel, sind vor 3 Wochen hierher ausgewandert, extrem tierlieb und sehr engagiert und als sich dann noch herausstellte, dass die beiden aus Ludwigshafen kommen, war alles geschwätzt. Abstecher an einen riesigen Supermarkt, wo wir uns mit Wasser, Bier und Frühstücksachen ausgerüstet haben und dann im mega fetten VW Bus V6 die beiden weiter ausgequetscht. Sie haben zusammen mit Marcus Bruder Michael und seiner Thaifrau Xinix in Summe 7 Bungalows und unterstützen das hiesige Dog Rescue Center, in dem sie u.a. alle 2 Tage hinfahren und helfen - schnell war klar, dass wir da auch mal mit hinwollten. Tina war total hin und weg, da sie nun einen konkreten Anhaltspunkt zu sinnvoller Hilfe hatte.
Nach ca. 20 Minuten waren wir dann an unserem Bungi, der wirklich direkt am Meer liegt. Die drei dazugehörigen Hunde Bobby, Mini und Foxy begrüßten uns direkt freudig. Auch wenn der eine hinkt, der andere an den Ohren offen ist und Fellprobleme hat, so geht es ihnen hier an diesem Strandabschnitt recht gut - vor allem da sich Daniela und Marcus und natürlich die Gäste um die Hunde kümmern.
Der Bungi ist klasse, recht groß und mit hammer Blick aufs Meer - habe ich schon die große Terrasse erwähnt?
Erstmal ins Merr gehüpft und den Strand genossen, bevor wir frisch geduscht schauen wollten was die nähere Umgebung zu bieten hat. In direkter Laufnähe haben wir einen prämierten Spa, wo wir uns sofort eine geniale Fussmassage haben verpassen lassen. Durch die Entspannung und die Klimaanlage haben wir beide trotz Longsleeve gefröstelt - ja ihr lest richtig - und beim anschließenden Abendessen am Strand wurde es nicht besser. Schnell zurück und noch kurz geschaut wo das Resort der anderen beiden liegt - ach du liebe Güte, das ist ja am anderen Ende der Insel - ganz anders als erwartet, aber wie es sich noch herausstellte sind die umgezogen. Dann aber bald ins Bett - ein ereignisreicher Tag!
Montag, 26. Januar 2015
One Day in Bangkok...
Geschlafen haben wir wie die Steine und hätte Lisa nicht um 9:00 geklopft, wären wir wohl noch ne Weile liegen geblieben. Kleines Frühstück (natürlich mit fresh Coconut my frieeend) und ab ging es durch die Kao San Road, wo noch alles eingekauft wurde was für den Tag benötigt erschien. Tuk Tuk muss sein und so haben wir uns wie erwartet in den Verkehrs Wahnsinn geschmissen. Uli und Lisa schienen zunächst verblüfft, gewöhnten sich aber schnell an die Situation. So ließen wir uns am Pier absetzen und sind für 2 Baht pro Person mit einem Boot über den River rüber zum Wat Arun: ein klasse Tempel der komplett mit Mosaiken aus Scherben und Muscheln besetzt ist, der absolute Wahnsinn. Da wir ja wie erwartet lange Klamotten tragen mussten und die Temperaturen sehr hoch waren, wurde das aber auch ganz schön schwitzig, als wir die mehr als steilen Treppen hochgetapert sind.
Der Ausblick war es aber allemal wert - was ne Stadt - faszinierend, dass das ganze irgendwie funktioniert. Mit dem selben Kahn wieder übergesetzt und uns dann aber doch für ein klimatisiertes Taxi entschieden, da der angepeilte Chatuchak Weekend Market doch recht weit entfernt schien. Was ein Chaos, durch das uns der Fahrer da buchsiert hat, respekt! Der Markt ist der Hammer: 10.000 Stände auf 100.000 qm - alter Latz. Zählt wohl zu den größten Asiens. Was schnabbuliert, leider nur wenig gekauft, da uns erst gegen Ende dämmerte, dass wir aufm Rückweg keine Chance mehr haben da hinzugehen. Mit dem Skytrain und Tuk Tuk direkt in das tolle, uns von Corinna und Daniel gezeigte, vegetarisch vegane Restaurant Ethos bringen lassen und natürlich Fallafel gegessen - lecker. Danach wäre der heutige Autor Heiko schiergar am Tisch eingeschlafen. Zurück durch ohrenbetäubenden Bum Bum Lärm ins Hotel und ab ins Bett.
Reisen ist anstrengend aber schee
Die erste Etappe unserer Reise ging bis Muscat und war mit Essen, Film schauen und bissi schlafen recht schnell geschafft. Im Oman hatten wir 3,5 Stunden Aufenthalt und diesmal war Tina zum Glück fitter als beim letzten Zwischenstop in diesen Gefilden und so konnten wir die Lounge gut nutzen. Die Zeit bis zum Weiterflug verging recht schnell und schon ging es weiter nach Bangkok, wo wir pünktlich um 19:00 gelandet sind. Immigration war Ratz Fatz erledigt und schon bald waren wir 4 ganz uffgerescht aufm Weg zum Taxistand: Paff, um die Uhrzeit immer noch 30 Grad - na holla die Waldfee!
Der Trubel und die Hektik waren wie immer Atemraubend und als wir dann zu Fuß einmal quer durch die Rambudri Road mit Koffern im Schlepptau wuselten, staunten die beiden Bangkok Neuentdecker Lisa und Uli nicht schlecht - so ließ es zumindest der Gesichtsausdruck der beiden erahnen - als dann der erste Klamottenstand passiert wurde waren die 3 Frauen voll bei der Sache.
Unser Hotel Wild Orchid ist uns ja gut bekannt und so waren wir zügig vor Ort. Eingecheckt, Zimmer bezogen, lecker Noodle Soup, das erste Singha und natürlich ne fresh Coconut - ein herrliches Gefühl wieder hier zu sein, der Urlaub kann beginnen. Tatsächlich noch mal komplett durch die Rambudri und die ersten Sachen eingekauft, aber alles sehr entspannt und gegen 23:30 waren wir alle alle so platt, dass es nur noch unter die Dusche und ab in die Heia ging. Morgen sollte ja die Stadt erkundet werden.




































